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Leo

Über

Der Name ist kurz, aber er weckt viele Assoziationen – jeder hat seine eigenen. Und die Schilder, obwohl sie sich in der Patriarschen Straße befinden, sind kaum sichtbar: "Leo". Ein privater gastronomischer Salon, der von Elina Tabidze (Restaurantgruppe GT) und Julia Sumacheva (Produktionsfirma "White Media") gegründet wurde – ein Format, das für das moderne Moskau neu und gleichzeitig klassisch ist. Ein Ort, an dem Gastronomie und Kunst aufeinandertreffen und eine Kultur des Genusses schaffen, die über das Essen hinausgeht. Ausstellungen, mutige Fotoausstellungen, literarische Lesungen und Theaterabende – "Leo" lebt ein intensives, kreatives Leben und zieht Menschen aus Kunst, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft an. Einige werden Mitglieder des Clubs, andere sind Gäste. An Tagen, an denen keine Clubveranstaltungen stattfinden, steht der gastronomische Salon allen offen, die einen Tisch auf der Website reservieren. "Leo" empfängt seine Gäste mit einer makellosen italienischen Küche, einer sorgfältig zusammengestellten Auswahl an Delikatessen – von handwerklichen Käsen und Wurstwaren bis hin zu schrilankischem Pindschalo – und einem Service, der in traditionellen Restaurants nicht zu finden ist. Hier kann man sich wie bei alten Freunden aufhalten und gemeinsam mit ihnen ein individuelles Menü zusammenstellen. Vielleicht sogar mit selbst mitgebrachten Jagdtrophäen, frischem Fang oder einem Korb voller Pilze. Oder mit einer auf einer Auktion erworbenen italienischen Trüffel. Und eine neue Ausstellung an den Wänden von "Leo" verleiht dem Moment noch mehr Einzigartigkeit. Der Raum von "Leo" ist nicht nur ungewöhnlich, sondern auch lebendig. Das Interieur ist mit Designobjekten und Kunstwerken gefüllt. Vasen von französischen Meistern wie René Lalique, Édouard Cazaux, Pierre d'Avesn und André Hunebelle sowie von den Marken Sabino und Verlys, Wandlampen der österreichischen Firma J. T. Kalmar, Kronleuchter der italienischen Glasmanufaktur Venini und Designleuchten aus sowjetischen Vintage-Gläsern von "Arktika" – all dies können die Gäste nicht nur bewundern, sondern auch für ihre privaten Sammlungen erwerben und so Platz für neue Exponate schaffen. Wie die Gemälde an den Wänden und fast alles, um das sich heute der kulturelle Wirbelwind des Salons dreht. "Leo" vermittelt seinen Anspruch und Perfektionismus in allem, einschließlich der Küche. Hier gibt es, wenn es ein grüner Salat ist, dann aus sechs verschiedenen Sorten Grünzeug, wenn es ein Steak ist, dann ein Tomahawk, die Lasagne mit Bolognese-Soße passt kaum auf das beeindruckende, ovale Tablett, und das Hähnchen wird für jede Bestellung anderthalb Stunden "frisch zubereitet", um Zartheit und Saftigkeit zu bewahren. Und da "Leo" seine Gäste gut kennt, vereint das Menü ihren Traum vom Dolce Vita mit der Nostalgie der Kindheit. Mit kleinen Röllchen mit zartem, gesüßtem Kondensmilchcreme, Bienenstich und einer luftigen Quarkspeise sowie einer beeindruckenden Auswahl an italienischen, hausgemachten Pasta: mit Vongole und Chili, getrocknetem Rindfleisch, Ente und Pilzragout, Olivenöl und Pfeffer, Ravioli mit Rindfleisch und pikantem Knödel. Denn "Leo" von Elina Tabidze und Julia Sumacheva ist, natürlich, ein Leonardo da Vinci.

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