Über
Dieses winzige Restaurant mit nur 14 Sitzplätzen befindet sich in einer typischen Ecke von St. Pauli, inmitten des Trubels und der Graffiti-Kunst des Viertels. Hinter den großen Fenstern, die auf die Straße blicken, ist die Atmosphäre intim – fast wie ein Wohnzimmer –, wobei eine offene Küche zum Essbereich gehört. Es wird eine überraschende und kreative Speisekarte angeboten (in traditionellen und vegetarischen Varianten), bestehend aus etwa 13 kleinen Vorspeisen und Gerichten. Obwohl schlicht gehalten, sind diese Gerichte komplex und raffiniert, voller Finesse und gelegentlich mutig in ihren Aromen. Fermentationsmethoden und asiatische Einflüsse sind wiederkehrende Themen. Beispiele wie "Jakobsmuschel-Fondue mit Sansho-Pfeffer, Guanciale, geräuchter Butter, Kaffirlimettenblätter und Uni" oder "Glasierte Entenkeule, karamellisierte Selleriesauce, Long-Pepper-Öl, neue Kartoffeln" sind sehr speziell und alles andere als gewöhnlich. Der Service ist sehr freundlich – die Gäste werden informell angesprochen –, und die Köche servieren die Gerichte selbst. Eine charmante Geste: Am Ende des Essens erhalten Sie eine gedruckte Kopie der Speisekarte.
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Fabio Haebel era
KüchenchefFabio Haebel
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