Über
Unter diesem Namen, der sich auf den Küchenchef bezieht, der das Restaurant eröffnete, und auf die Hauptstadt der Präfektur Ishikawa in Japan, verbirgt sich ein Tor zu einer anderen kulinarischen Welt. Die traditionelle Kaiseki-Küche, die als eine der raffiniertesten japanischen Kochstile gilt, da sie am kaiserlichen Hof praktiziert wurde und die Teezeremonie begleitete, möchte die Gäste in diesem kleinen, minimalistisch eingerichteten Restaurant begeistern, das nur einen Tresen für acht Gäste bietet. Der höfliche Küchenchef Paulo Morais arbeitet offen sichtbar und erklärt jedes Gericht im Detail. Er bietet verschiedene Menüs an (drei zum Mittagessen, mit den gleichen Vorspeisen, und sechs zum Abendessen), die der Kaiseki-Philosophie treu bleiben; allerdings mit gewissen Abweichungen, wobei dennoch ihre Essenz respektiert wird. Am Abend nimmt alles eine elaboriertere und gehobenere Note an. Die Qualität des Fischs und der Nigiris (Jakobsmuschel, Venusmuschel, Thunfischbauch, Dorsch, rote Garnelen...) ist wirklich spektakulär!
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