Über
Hinter sich lassend das Val Seriana, windet sich die Straße durch enge Kurven und führt zu einem kleinen, aus Stein erbauten Dorf aus dem fünfzehnten Jahrhundert, das hoch über einer atemberaubenden Landschaft thront. Hier hat eine Gruppe junger Visionäre diesem abgelegenen Alpengebiet neues Leben eingehaucht, alte Traditionen wiederbelebt und ein autarkes Ökosystem aus Anbau und Tierhaltung geschaffen, das auf Qualität, Nachhaltigkeit und Tierschutz basiert. Das Degustationsmenü entfaltet sich in einem harmonischen Crescendo der Aromen: Klassische Techniken wie Grillen und Fermentation treffen auf moderne Einflüsse, wie beispielsweise bei den raffinierten Ravioli aus Kalbshirgen mit Pflaumensuppe und Kimchi-Öl. Besonders hervorzuheben sind das Brot, serviert mit selbstgemachter Butter des Hauses, sowie der abschließende süße Gang: ein leichtes und luftiges Hefegebäck, begleitet von einer seidigen Zabaione aus Pollen. Verantwortlich für diese Küche ist der junge Michele Lazzarini, ein Koch von bemerkenswerter Begabung, der seine Berge in eine intensive und fesselnde gastronomische Erzählung verwandelt, die tief im lokalen Kontext verwurzelt ist, aber dennoch überraschend modern wirkt.
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Michele Lazzarini. era
KüchenchefMichele Lazzarini.
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