ChefID · МОСКВА
ПАНАЗИАТСКАЯ · GEÖFFNET
Babu
Über
Bar, Teehaus, Café und Terrasse mit Blick (und Partys) – verschiedene Konzepte unter einem Dach, die die Aromen und Besonderheiten Indochinas widerspiegeln.
"Babu" ist ein südasiatischer Präfix, das Respekt, Liebe und Zuneigung ausdrückt. In diesem Lokal werden Gäste wie Freunde behandelt. Eine Atmosphäre der Ruhe und des Wohlbefindens liegt in der Luft. Schon beim Betreten fallen Wandbilder mit Sanskrit-Schriften und nepalesische Gebetsfahnen auf. Rechts befindet sich ein Teehaus im Schamanen-Stil mit Miniatur-Tassen, Ton-Teekannen und einer exquisiten Auswahl von Tee-Experte Pawel Lapshin. Oft ist "Tante" Feng anwesend, deren Name "Luft" bedeutet.
Wir werfen einen Blick auf die Speisekarte. Die Barkarte bietet kreative und überraschende Kreationen von Andrej Sacharow (Delicatessen, Saxon+Parole, Pinch, "Kolokol"). Erwartet werden indische Interpretationen klassischer Cocktails wie "Sex on the Beach", "Blue Lagoon" oder "Green Fairy". Neben den Namen (natürlich auf Sanskrit) werden die Geschmacksrichtungen völlig neu interpretiert. Die Basis bilden Infusionen mit Pangane, Galangal und anderen asiatischen Spezialitäten, Gewürzen und minimalistische Präsentationen.
Die Küche wurde von Sergej Pilenkow (Crisper) und Daram Singh ("Hadjurao", "Taj Mahal", "Masala-House", Gründung von "Oсторожно, слон") konzipiert. Das Ergebnis ist eine Mischung aus traditionellen indochinesischen Rezepten und moderner Gastronomie. Die Gewürze werden immer geröstet, die Zutaten werden vollständig verwertet (zum Beispiel bei Koriander werden sowohl Blätter als auch Stängel verwendet), jede Soße wird frisch zubereitet, ohne vorgefertigte Produkte. Die Speisekarte umfasst 4 verschiedene Currys (ab 680 Rubel), mehrere Varianten von Paneer (690 Rubel), traditionelle Salate wie Raita aus Rote Bete und Joghurt (450 Rubel) oder Kachumber aus verschiedenen Tomaten und Gemüse (480 Rubel), eine Dall-Suppe (400 Rubel), Butter Chicken (720 Rubel) und Snacks im Stil des indischen Streetfoods. Aus dem Ofen kommen warme Roti-Fladen, und in den Desserts (ab 420 Rubel) gibt es karamellisiertes Milch- und Frucht-Eis, Bananenpudding und Pfannkuchen mit Pistazieneis.
Überall in "Babu" wird das Leben gefeiert: Auf den Teebrettern sind die Acht Glückssymbole des Buddhismus und Hinduismus eingraviert, und auf den Leinwänden und Holztischen finden sich Mantras – die Grundlagen des Glücks, dargestellt vom Künstler Sergej Savelev. Lachen, Liebe, Stärke und Reichtum sind hier verankert. Man hört das Läuten von Glocken auf dem Dach. In den Lautsprechern erklingt Musik, die einen in eine leichte Trance versetzt. Eine Etage höher befindet sich eine Rundbar, wo man sofort Tabletts mit Speisen erhält – wie in typischen Imbissen in der Nähe des Himalaya. Es gibt Vintage-Möbel mit Schwarz-Weiß-Fotos aus alten Büchern über Indien, Sofas mit bemalten Kissen. An den Wänden sind Grafiken mit Motiven aus dem Hinduismus und handgezeichnete Mandalas zu sehen. Hinter einer offenen Tür befindet sich eine geräumige Veranda mit 80 Sitzplätzen und Blick auf vorbeifahrende Yachten und das ruhige Moskau am Wasser. Auf dem Boden liegen farbenfrohe Teppiche, die an eine Tanzfläche im Tulum-Stil erinnern. Die musikalische Untermalung wird von Ernest Jakowlew ausgewählt. Im Programm stehen Gastauftritte und vielfältige Musikrichtungen, von sanftem Techno bis Vinyl.
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