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Yuriy GolovCommunity-Profil
Über
Nach dem Abschluss der Seefahrerschule und im Einklang mit seiner Entscheidung arbeitete Juri als Chefkoch in einer Bar in St. Petersburg. Sein breiter Horizont und sein Interesse an der gehobenen Küche verlangten jedoch nach größeren Möglichkeiten, und im Jahr 2010 begann er seine Tätigkeit im Fünf-Sterne-Hotel "Kempinski Moika 22". Als Sous-Chef unter der Leitung von Didier Rébély und anderer ausländischer Chefköche, mit Dienstreisen und Reisen, wuchs Juri's Interesse an der russischen Küche immer weiter, was die bekannte Wahrheit bestätigte: Je mehr ein Mensch reist und die Traditionen anderer Länder kennenlernt, desto besser versteht er sein eigenes Land und seine Kultur. Parallel zu seiner Arbeit im Hotel absolvierte Juri ein Hochschulstudium am St. Petersburger Institut für Handel und Gastgewerbe, das er im Jahr 2011 abschloss. Juri Golow absolvierte Praktika in Kempinski-Hotels in Vilnius, Berlin und Budapest und besuchte eine Ausbildung in Rimini bei Küchenchef Claudio di Bernardo, einem Dozenten des renommierten "Institut Paul Bocuse", einer angesehenen Schule für Hotellerie, Restaurantmanagement und kulinarische Kunst in Lyon. Bei der Zubereitung seiner Gerichte legt Juri Golow Wert auf den reinen Geschmack der Zutaten und bevorzugt Aromen der Wildnis als Hauptbestandteil – Dorade, Hering, Wildgarnelen, Wild, Hirschfleisch und Wildschwein. Die Hauptzutaten in Juri's Gerichten werden in einer delikaten Umgebung präsentiert und entfalten zahlreiche Geschmacksnuancen.
Juri Golow, ein Petersburger aus der sechsten Generation, interessierte sich schon als Kind für Geschichte. Sein Interesse wurde maßgeblich durch die Geschichte seiner eigenen Familie geweckt: Juri's Urgroßvater war Offizier in der Armee des Zaren und Mitglied des persönlichen Sicherheitsdienstes des russischen Zaren Nikolaus II. Schon als Kind faszinierte Juri die Romantik der Meere. Nach dem Abschluss des humanistischen Gymnasiums "Petrischule" entschied er sich für die Seefahrerschule des Admirals Senjabin, die er im Jahr 2007 abschloss. Dort entwickelte er zum ersten Mal ein Interesse an der Gastronomie. Die ersten Kenntnisse über die gastronomische Kultur anderer Länder erwarb Juri während seiner Praktika. Bereits im zweiten Studienjahr arbeitete er als Steward auf einem Handelsschiff, mit dem er in sechs Monaten fast die halbe Welt umrundete und dabei Amerika und Südafrika besuchte. In dieser Lebensphase erkannte er, dass die Gastronomie zu seinem Lebensberuf werden würde, aber gleichzeitig verstand er, dass die Küche des Schiffs zu eng für ihn sei und dass lange Reisen Heimweh auslösen würden. "Die Romantik von Jack Sparrow prallte an der Realität ab, und ich beschloss, nach dem Abschluss der Schule auf dem Land zu arbeiten und eine Karriere als Schiffskoch aufzugeben", erzählt Juri. "Ich wechselte zu Inlandsrouten, wo ich meinen Mentor, den Deutschen Alex Orok, kennenlernte. Er lehrte mich, das Kochen nicht nur als Beruf, sondern als Lebensweise zu betrachten, die ein vollständiges Engagement und absolute Hingabe erfordert."
Der Einstieg in den Küchenbaum
Abstammung
Die Abstammung dieses Kochs steht gerade erst am Anfang.
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