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Mikhail IvanenkoCommunity-Profil
Über
Mein Weg begann in Rostow am Don. Ich bin nun seit über 12 Jahren in der gastronomischen Branche tätig. Alles begann mit 16 Jahren, als ich eine Kochschule besuchte und ein Praktikum in einem der besten Restaurants der Stadt absolvierte. Es war eine anstrengende, aber prägende Erfahrung – ich erkannte, dass die Küche und das Handwerk des Kochens mich für immer fesseln würden. Die Liebe zum Essen entstand bereits in meiner Kindheit. Wir haben als Familie mit meiner Großmutter Pelmeni gefüllt, ich habe oft zu Hause gekocht – und schon mit 12 Jahren stand ich selbstbewusst am Herd. Schon in der siebten Klasse lud ich nach der Schule Freunde zu mir ein und veranstaltete "Mini-Restaurants": Wir frittierten Pommes und aßen sie mit großer Begeisterung. Und das Brot... Brot ist tief in mir verwurzelt. Meine Großmutter backte ihr eigenes Brot, und ich liebte den Duft, den Geschmack und das Knacken der Kruste. Ich mochte kein Brot aus dem Supermarkt – nur ihr selbstgebackenes, warmes, lebendiges Brot. Damals konnte ich mir noch nicht vorstellen, wie tief dieses Handwerk mich mit dem Leben verbinden würde. Ein ernsthafter, professioneller Weg begann mit 18 Jahren. Ich arbeitete im französischen Restaurant "Gavrosh", wo ich unter der Leitung eines Küchenchefs arbeitete, der die Le Cordon Bleu abgeschlossen hatte. Ich lernte Respekt für den Beruf, für das Handwerk und für die Produkte. Es war schwierig – ich hatte wenig Erfahrung, und irgendwann wurde ich entlassen. Das hat mich nicht aufgehalten – ich ging weiter: Ich arbeitete in "Onegin Dacha", im Radisson und bekam dann die Chance, ein eigenes Projekt auf einem Foodmarkt zu leiten, das japanische Küche, Konditorei und eine Bäckerei vereinte. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch nie einen Nudelholz in der Hand gehabt. Aber genau dann berührte ich zum ersten Mal Teig – und ließ ihn nicht mehr los. Ein Technologe hat mich ausgebildet, und ich erinnere mich, wie der Teig an meinen Händen klebte. Er sagte: "Wenn du tausend Brote gebacken hast, dann wirst du ein Bäcker sein." Dieser Satz hat sich in meinem Kopf festgesetzt. Ich begann, selbst zu lernen: Ich sah Meisterkurse, las Bücher – vor allem von französischen Autoren. Ich versuchte, es nachzumachen – Baguettes, Ciabatta, Brioche... alles auf Sauerteig, mit gutem Mehl und im Steinofen. Ich hatte weder Mehl noch einen Steinofen – nur den Wunsch und die Beharrlichkeit. Nach drei Monaten täglicher Versuche und Irrtümer buk ich meine erste gelungene Ciabatta – und das war ein Triumph. Ich träumte davon, im "Gorynych" zu arbeiten – einem legendären Restaurant mit einer eigenen Bäckerei. Ich verfolgte Anton Kornyschow, der für das Brotkonzept verantwortlich war. Eines Tages veröffentlichte er eine Stellenanzeige, und ich fasste den Mut: Ich schickte ihm meine Arbeiten, schrieb ihm einen Brief – und fand meinen Platz. So kam ich nach Moskau und wurde Chef-Bäcker im neuen Restaurant "Tsudo-Yudo". Das war der Beginn eines neuen Kapitels: Bau, Eröffnung, Verkostungen. Ich erinnere mich, wie die Gäste beim Brotverkosten zögerten, aber Anton sagte bestimmt: "Wenn Ihnen das Sauerteigbrot nicht schmeckt, rufen Sie andere. Wir stehen für Handwerkskunst." Er verteidigte unseren Weg – und wir hatten Recht. Die Bewertungen waren enthusiastisch. Das Brot wurde mit dem besten in der Stadt verglichen – und das war ein wahres Gefühl des Stolzes. Als die Prozesse stabil liefen, begann ich zu experimentieren. Ich erinnerte mich an mein altes Lavendelbrot – mit einem Duft, einer Farbe und einem Geschmack, der es in Moskau noch nicht gab. Dreimal hat es nicht geklappt, beim vierten Mal war es ein Erfolg. Es wurde sofort in die Speisekarte aufgenommen – und wurde ein Hit. Meine Philosophie ist Leidenschaft, Respekt für den Beruf und Mut im Experiment. Es ist wichtig, das zu lieben, was man tut, und niemals aufzuhören. Mein Ziel ist ein eigenes Restaurant. Meine nächste Aufgabe ist die Verbesserung meiner Lehrfähigkeiten. Ich möchte mein Wissen teilen und andere zu ihrem eigenen Weg inspirieren, einem Weg, der genauso herausfordernd, aber ehrlich und voller Liebe zur Arbeit ist.
Der Einstieg in den Küchenbaum
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Die Abstammung dieses Kochs steht gerade erst am Anfang.
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