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Aleksandr KokurinCommunity-Profil

🇷🇺 RUрусская кухня, соблюдение сезонности блюд, использование французских и азиатских техник в блюдах

Über

Ich wurde in der Stadt Nischni Nowgorod in einer einfachen Familie geboren. Mein Vater war Schweißer, meine Mutter Verkäuferin. Schon als Kind interessierte ich mich für Kreativität und Kunst, deshalb besuchte ich eine allgemeinbildende Schule mit Tanzschwerpunkt. Ich habe mich jedoch nicht für eine Karriere im Tanz entschieden, da mich in den höheren Klassen bereits das Gastgewerbe fasziniert hat. Mit 14 Jahren begann ich, während der Sommerferien in einem Café in Nischni Nowgorod zu arbeiten, wo ich die ersten Schritte in der Küche machte. Neben dem Kochen gab es natürlich auch viele andere Aufgaben, von einfachen Hilfsarbeiten bis zur Unterstützung des Kochs.

Ich muss gestehen, dass ich die Küche nicht sofort geliebt habe. Ich hatte immer davon geträumt, Anwalt zu werden und für Rechte und Gerechtigkeit einzutreten, was wahrscheinlich meinen Charakter geprägt hat, nämlich offen und ehrlich zu sein.

Nach dem Abitur besuchte ich das Industrietechnikum in Nischni Nowgorod und schloss es mit Auszeichnung ab. Als ich in die Hände eines der besten Köche der Stadt gelangte und verstand, dass mein Beruf vielversprechend und interessant sein könnte, begann ich, in mich selbst zu investieren, von Geld bis hin zu zahlreichen Büchern.

Während meiner Zeit in Nischni Nowgorod hatte ich die Möglichkeit, an einem internationalen Wettbewerb aus Spanien (Barcelona) mit dem Titel "Kulinarische Traditionen Kataloniens" teilzunehmen, der vom spanischen Konsulat und dem Chefkoch Ferran Adrià unterstützt wurde. Der Wettbewerb wurde von der "Nationalen Gilde der Köche" gefördert, und nur Mitglieder dieser Gilde durften teilnehmen. Nachdem ich einen persönlichen Brief an Herrn Filin geschrieben hatte, wurde ich zur Teilnahme zugelassen, und ich verbrachte zwei Wochen damit, die katalanische Küche zu studieren, zu schreiben und Gerichte zuzubereiten. Ich habe dort viel Neues entdeckt. Natürlich habe ich den Wettbewerb nicht gewonnen, aber das war kein Grund zur Enttäuschung, sondern hat mich stattdessen dazu motiviert, bei Adrian Ketglas in den Restaurants "Cipollino" und "Doce Uvas" (12 Trauben) zu arbeiten. Zu diesem Zeitpunkt gehörte er, wenn ich mich richtig erinnere, sogar zu den 100 besten Restaurants der Welt laut der San Pellegrino-Auszeichnung. Das war meine erste Arbeitserfahrung außerhalb meiner Stadt. Die Großstadt, die Hauptstadt, die unendliche Anzahl an Restaurants haben meine Lebensziele maßgeblich geprägt. Ich möchte einer der besten Köche werden, auf den sich mein Team und meine Lieben stolz sein können.

Nun, ich bin auf diesem Weg, lerne und entdecke die Welt des Gastgewerbes in all ihren Facetten und tauche nicht nur in die Küche ein, sondern bin wie Sie sehen, auch in die "Online"-Welt eingetaucht.

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